Am ruaßigen Freitag haben wir auch hier in Jerusalem den Fasching eingeläutet. In der Früh sind wir verkleidet in einer Polonese in den Vorlesungssaal marschiert. Unser Motto, wie könnte es anders sein: "Reise nach Jerusalem"
Prof. Nicklas hat spontan reagiert und ist als Prof. Wiesenschund aufgetreten. Mit eindrücklichen Worten und Gesten hat er uns den tiefgründigen Satz "Wenn da Hund mit der Katz übern Eckstoa springt und das Frosch in da Luft die Wurscht verschlingt" erschlossen.
Um Punkt 12 haben wir dann das Assistentenbüro gestürmt. Dominik wurde gefesselt und Franzi und ich haben eine kleine Faschingserklärung vorgetragen - natürlich in reimform:
Die nächsten Tage wird gefeiert und gelacht,
Im Vorlesungssaal keine Zeit verbracht.
Feierlich verkünden wir
Für 2 Tage keine Vorlesungen und Prüfungen hier.
Dominik spendierte dann eine Runde Sekt für seine Freilassung, aber zuvor wurde ihm noch fachmännisch die Krawatte abgeschnitten. Dann gab es Musik und Krapfen, die wir am Vorabend extra gebacken und gefüllt haben. - Sehr fein! An dieser Stelle kann ich mal wieder das Kochbuch der Epfacher Bäuerinnen sehr empfehlen!
Gestern Abend ging es dann weiter mit der Faschingsstimmung. Im Café der Himmelfahrtskirche auf dem Ölberg wurde zu Musik und Tanz geladen. Für die Stimmung sorgten die "Töchter Zions" - Dominik, Luzia, Kevin und Jörg aus dem Studienjahr. Dazu getanzt haben Teufel, Hasen, orientalische Figuren, die Bluesbrothers und viele mehr.
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| Die Band |
Und hier ein Video, die jüngeren Blogleser kennen das Lied/den Tanz bestimmt ;-)