Ich hab eigentlich mit ein paar entsetzten Kommentaren einiger Theologiestudenten gerechnet. Denn das Foto zeigt natürlich NICHT die echte Bundeslade des Volkes Israel, denn die ist erstens verloren gegangen und zweitens hat sie ziemlich sicher nicht so ausgesehen, wie in der Bibel (Ex 25) geschildert und hier vor uns. Das Original war so klein, dass es von einem einzigen Menschen getragen werden konnte. Sie war ein Kultgegenstand der frühen Jahwe-Verehrung, der mit auf Kriegsfelder genommen wurde als Zeichen dafür, dass Jahwe auf der Seite seines Volkes kämpft.
Was hat es aber nun mit der Bundeslade in einer evangelischen Kirche auf dem Ölberg auf sich?
Dahinter verbirgt sich eine z.T. lustige Geschichte: Ein Schweizer hat in seinem Heimatland in mühevoller Handarbeit die Lade nach den Schilderungen von Ex 25 aus Holz angefertigt und mit Gold überzogen. Dann hat er sich zu Fuß (!) mit einer Schubkarre und der Lade auf den Weg gemacht - von der Schweiz nach Israel. Als er hier ankam, fanden das orthodoxe Juden überhaupt nicht komisch oder angebracht und haben ihn das auch körperlich spüren lassen. Da stand der Mann jetzt mit seiner Bundeslade mitten im Heiligen Land und keiner wollte sie. Da erbarmte sich die luth.-ev. Kirche in Jerusalem oder wie der hiesige Pastor meinte: "Die nimmt ja alles mögliche."
| Hier mal ein Beweisfoto, dass ich tatsächlich in Jerusalem bin. May-Britt und ich auf der Stadtmauertour. :-) |
Hey Martina,
AntwortenLöschenIch wollte mich ja eigentlich schon letzte Woche melden und dir einen Kommentar hinterlassen. Passwort vergessen ... :-)
Jedenfalls danke für die netten Einblicke in deinen Alltag. Die Fotos sind total genial.
Das mit Prof. Kuechler ist natürlich alles andere als erfreulich. Weder für euch noch für mich :-(
Trotzdem... freu mich total auf weitere Einblicke. Viel Spaß weiterhin und lern was Gescheites.
PS:das mit der Bundeslade war zu offensichtlich. Da musst du dir schon was andres überlegen um die Münchner Studenten zu schocken.