Nach Ostern war ich vorerst für ein letztes Mal in Galiläa.
Die letzten zwei Tage verbrachte ich aber in Jerusalem. Ich war in der Altstadt
unterwegs, kaufte ein paar letzte Souvenirs und war beim Stundengebet dabei. Am
Sonntag war es dann soweit: ein letztes Mal in den Gottesdienst in der Dormitio-Basilika,
ein letztes Mal singen, bevor um kurz nach 12 Uhr das Scherut kommt und mich
zum Flughafen bringt. Als das Scherut Jerusalem verließ hatte ich Tränen in den
Augen. Es war ein seltsames Gefühl, wie etwas, das so selbstverständlich
geworden war, auf einmal vorbei sein konnte. Dann der Blick aus dem
Flugzeugfenster auf die Küste Israels, an der entlang wir nach Norden flogen.
Ich erkannte neben Tel Aviv auch Haifa und Akko und konnte bis zum Hermon
sehen. Damit war das Studienjahr und diese Zeit hier im Land endgültig vorbei. Wann
komm ich wohl wieder hierher? Wie wird es mir zu Hause gehen?
Als die
Stewardess kam, bestellte ich ein Glas (und bekam einen Plastikbecher) Sekt,
wie auf dem Hinflug. Auf die letzten acht Monate und die Menschen, die sie für
mich unvergesslich gemacht haben!
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