Montag, 23. September 2013

Aufbruch

Der Rucksack für Jordanien ist gepackt. Schlafsack, Isomatte, Wanderschuhe. Und v.a. WASSER. Und noch so ein paar andere Kleinigkeiten.


Oben auf liegt das Regenbogenkreuz - das Zeichen der Dormitio. Danke für den Reisesegen und das Kreuz.

Jetzt hört ihr 10 Tage nix von mir!

Sonntag, 22. September 2013

Alltag im Beit Josef

Kurz bevors auf die Wüstentour geht etwas zu unserem Alltag hier in Beit Susu (Laut unserer Arabisch-Lehrerin Nasra ist Susu die Koseform von Josef/Jusef). 

Unser Speisesaal im Keller
Das Frühstück kann auf jedem Fall mit einem guten Hotel mithalten. Es gibt Obst, Müsli, Brot, süß und pikant. Das Wichtigste aber ist ...
Was mich zu Beginn sehr fasziniert hat, war die Milch in Plastiktüten, die es hier immer.


Wir werden mittags und abends bekocht. Mittags gibt es immer eine Suppe und danach meist "bekanntes" Essen, z.B. heute Rindsroulade mit Rosmarinkartoffeln und Blaukraut. Abends geht es eher in Richtung Brotzeit und/oder Salat.

Um keine falschen Hotel-Vorstellungen heraufzubeschwören, Abspülen, Putzen, Waschen und Bügeln müssen wir hier schon selber. Studenten würden jetzt sagen, das ist doch normal. Naja ich hab inzwischen von einem Tübinger Wohnheim erfahren, wo auch die einzelnen Zimmer von den Putzkräften gereinigt werden. 

Es ist ziemlich seltsam jetzt von hier aus eine "Reise" vorzubereiten. Aber langsam wird es ernst. Gerade sind bei einigen Jungs die Haare gefallen.

Donnerstag, 19. September 2013

Erinnerungsorte

Für viele Menschen, die nach Jerusalem kommen, gehört ein Besuch in Yad Vashem, Gedenkstätte und Museum der Shoa, inzwischen dazu. Es ist ein großer Komplex mit einem Holocaust-Museum am Eingang und Erinnerungsplätzen für verschiedene Ereignisse und Gruppen.

Wir haben Yad Vashem im Rahmen einer Vorlesung zum israelisch-palästinensischen Konflikt besucht. Das mag auf den ersten Blick seltsam aussehen, macht aber aus zwei Gründen Sinn. 

1. Von der Konzeption her gehört Yad Vashem untrennbar zu dem Herzl-Berg daneben und wird damit in eine Reihe gestellt, die auf die Staatsgründung Israels hinläuft. Die beiden Orte sind durch einen Pfad verbunden, der die Stationen von 1945 bis zur Staatsgründung und -festigung illustriert. Die Staatswerdung ist mit dem Krieg gegen die Palästinenser verquickt.

2. Yad Vashem und der Herzl-Berg wurden auf Hügeln errichtet, die vor 1948 von arabischen Familien bewirtschaftet wurden. Im Unabhängigkeitskrieg wurden die Palästinenser vertrieben und ihre Dörfer zerstört (im Arabischen wird diese Katastrophe Nakba genannt). Diese Erinnerung wurde praktisch mit der israelischen Erinnerung überbaut. 

Ein Besuch dort ist zweifellos bedrückend. Trotzdem lohnt es sich, nicht in der Geschichte des Holocausts zu versinken, sondern Architektur und Konzeption des Museums wachsam in den Blick zu nehmen.

Für einen ersten Eindruck hier der Link zu ihrer Internetseite: 

Der Herzl-Berg dagegen wirkt seltsam "inhaltsleer". Er ist nach Theodor Herzl (Begründer der zionistischen Idee) benannt und im Grunde voller Gräber und Kriegsdenkmäler - angefangen dem Herzls an der Spitze. Gestaltet wurde er als Ort den Unabhängigkeitstag zu feiern und als für den Staat wichtigerer Ort neben dem jüngeren Yad Vashem. Aber die Entwicklung zeigt, dass es für Staatsgäste aus dem Ausland und viele andere Besucher andersrum ist.


Jüdische Feste

Wegen der ökumenischen und interreligiösen Ausrichtung des Studienjahres ist es üblich, dass wir an Schabbat (Samstags) und an hohen jüdischen Feiertagen frei haben. Das begann Anfang September mit dem jüdischen Neujahrsfest Rosch Ha-Schana (dt. Kopf des Jahres). An diesem Tag ist es üblich im Tora-Gottesdienst auf dem Schofar (Widderhorn) zu blasen. Es dient dazu, die Menschen aus ihrem Alltag herauszureißen. Ich habe das in einer Conservative Synagogue miterlebt (eher links eingestellt, hier tragen auch Frauen Gebetsschals und Kippas und treten vor. Die Gemeinde sitzt gemischt.). 


Nach dem Neujahrsfest folgen 10 Bußtage bis Yom Kippur. Das war letzten Samstag. Es ist das Versöhnungsfest, geprägt von langen Synagogengebeten und "Hardcore-Fasten" d.h. kein Essen und Trinken, kein Waschen, kein Salben der Haut, keine Lederschuhe und kein Geschlechtsverkehr. Einige vom Studienjahr haben mitgemacht und was Essen und Trinken angeht tapfer durchgehalten. (Beim Waschen gibt es Rabbinen, die es etwas lockerer sehen und z.B. das Händewaschen nach dem Toilettenbesuch erlauben.) Allerdings schlug zwei von ihnen das üppige Buffet nach der Priesterweihe nur 15 Stunden später auf den Magen. 

Viele Juden tragen an Yom Kippur ganz weiße Kleidung, (wie das klassische Totengewand), um an das himmlische Gericht zu erinnern. Die ganze Zeit um Neujahr dient dazu sich mit Gott und v.a. mit seinen Mitmenschen zu versöhnen und daraufhin von Gott in das "Buch des Lebens" geschrieben zu werden. Dahinter steckt die Vorstellung, dass Gott vor drei Büchern sitzt, dem Buch des Lebens, dem Buch des Todes und dem dazwischen. Und alle versuchen natürlich in das erste Buch geschrieben zu werden. 

Yom Kippur ist in Israel ein sehr stiller Tag. Noch mehr als am Schabbat steht das öffentliche Leben still. Kinder können mitten auf der Straße spielen. An der Klagemauer wird stumm gebetet. Eine faszinierende Stimmung. Am Ende des Fasttages, nach dem letzten Gebet wird noch einmal auf dem Schofar geblasen und dann wechselt schlagartig die Stimmung in Ausgelassenheit. In vielen Synagogen und an der Klagemauer gibt es ein gemeinsames Fastenbrechen mit Getränken und Essen.

Und da schon bald Sukkot - das Laubhüttenfest beginnt, legen die meisten schon los sich solche Laubhütten zu bauen. Das Wichtigste Element ist das Dach. Es darf nur aus nicht weiter verarbeitetem pflanzlichem Material bestehen, das aber nicht mehr in der Erde steckt, z.B. Bambus oder Palmzweige. Außerdem muss man vom Inneren der Hütte aus die Sterne sehen können und bei Tag mehr Schatten als Sonne in der Hütte haben.
Das ist unsere Sukka. Im Hintergrund sieht man den Kirchturm der Dormitio.
Sukkot ist ein fröhliches Fest, das an die Zeit in der Wüste (nach dem Auszug aus Ägypten) erinnert und wie Gott die Israeliten dort beschützt hat. In orthodoxen jüdischen Familien wird in derLaubhütte sowohl gegessen als auch geschlafen. Manche verlegen ihren ganzen Haushalt in ihre Hütte(n). In der rabbinischen Literatur gilt Sukkot als der Zeitraum, in dem Gott festlegt, wie viel Regen im Winterhalbjahr fallen wird.

Mittwoch, 18. September 2013

Die Reiseroute für Jordanien steht fest

Kommenden Dienstag geht es los nach Jordanien. 10 Tage v.a. Wüste, Wandern, im Freien Schlafen.
Wir werden im Süden an der Spitze des Roten Meeres über die Grenze nach Jordanien fahren und abends schon im Wadi Rum übernachten. Geführt werden wir von einem arabischen Reiseführer und wechselnden Beduinen. Nach zwei Tagen in dieser Sandwüste fahren wir mit Jeeps ins Wadi Hesa, das sehr viel steiniger und nasser ist. Auch hier werden wir unterm Sternenhimmel schlafen und müssen auch unsere Verpflegung für alle Tage mittragen. Anschließend geht es nach Petra, die Felsenstadt, ins Hotel zum Waschen aber auch um sie  zu besichtigen. Danach geht es weiter Richtung Norden nach Madaba (dort hat man ein sehr berühmtes Mosaik gefunden) und auf den Berg Nebo. Am Ende überqueren wir in Galiläa wieder die Grenze zu Israel und kehren heim ins Beit Josef.

Wir sind damit v.a. in westlichen Teil Jordaniens unterwegs von Süden in Richtung Norden.

Montag, 16. September 2013

Priesterweihe in der Dormitio

Ich muss gestehen, ich war doch ziemlich nervös. Die Kirche rappelvoll, über 30 Priester und ich ministriere zum ersten Mal bei einer Priesterweihe. Und als Weihrauch is man halt auch der/die Erste, der die Kirche betritt. Des is dann der Moment, wo man sich doch fragt, warum man grad da ist, wo man ist. Denn die teilweise widersprüchlichen Ministrantenproben haben das ganze nicht einfacher gemacht. Und mit zwei Diakonen und einem Bischof, die die Gepflogenheiten in der Kirche nicht kennen, ist an Planen kaum noch zu denken.

Der Einstieg verlief dann auch leicht chaotisch. Der Wind am Hauptportal bließ die Kerzen aus, der Bischof ging gleich auf seinen Platz ohne vorher den Altar zu beweihräuchern und einer der Mönche hatte das falsche Buch für die anfängliche Befragung des Kandidaten. Rundum ein gelungener Einstieg :-).

Aber ab der Evangeliumsprozession haben wir dann alles gegeben. Nicht einmal die Osloer Männerschola, die sich vor unserem Zielort - dem Seitenaltar - aufgebaut hatte und ein "Angeber-Halleluja" (s.u.) schmetterte, konnte uns aufhalten. 

Und da sind wir schon an einem Punkt, warum das ziemlich sicher eine einzigartige Priesterweihe war. Neben einem Organisten, der das studiert hat, waren für die musikalische Gestaltung auch die Herren aus Oslo (wirklich hammermäßig!) und auch eine Damen- und eine Herrenschola aus unserem studentischen Kreis beteiligt. 

Aber es geht noch weiter, warum der Gottesdienst so besonders war: Das Evangelium wurde zweimal verkündet, einmal auf französisch und einmal auf arabisch von einem orthodox-unierten Priester. Die eigentliche Weihe war dann auf Deutsch und danach ging es munter mit Latein weiter.

Die Allerheiligenlitanei vor der Handauflegung durch den Bischof war zwar lang, aber für Nikodemus auch sehr bewegend. Da er sich in seiner Promotion mit Heiligen beschäftigt hat, war sie anders (und ein STück weit interessanter) als die klassische Litanei. Die evangelischen SängerInnen der Schola hatten es also nicht leicht.

Nach der Eucharistiefeier fiel dann alle Anspannung von mir/uns ab und beim Auszug war die Stimmung gelöst. Dann gab es noch ein Gruppenfoto und endlich nach 2,5 Stunden reichlich Essen und Trinken - einer der Mönche grillte Currywürste, ein anderer zapfte palästinensisches Bier, es gab Wein, Salate, Nudeln, ... Wie gut, dass wir Studenten so einen kurzen Heimweg haben.

Bilder habe ich keine gemacht, ich hoffe aber, dass wir von der abkommandierten Fotographin von der Abtei welche bekommen und dann seid ihr natürlich die Ersten. :-)

PS: Vielleicht sollte ich noch einen Begriff erklären - Angeber-Halleluja. Die Benediktiner singen sehr viel gregorianischen Choral und besonders die Hallelujarufe zeichnen sich durch manchmal endlose Tonfolgen auf den Vokal a. Ein früherer Student hat dann diesen Begriff Angeber-Halleluja dafür geprägt.

Freitag, 13. September 2013

Bethlehem als Touri und auf anderen Wegen

Bei Bethlehem fällt einem sofort ein: "Ja da stand doch der Stall, in dem Jesus geboren wurde." So oder so ähnlich muss es auch Konstantin gegangen sein, denn er befahl dort in dem Dorf nahe Jerusalem eine große Kirche zu bauen. Das war 326 und faszinierenderweise steht ein beachtlicher Teil dieser Kirche immer noch. Freilich, es wurde angebaut, die Apsis umgebaut, Mosaike gelegt und nach dem Erdbeben war eine Erneuerung des Dachstuhles unumgänglich. Aber die Geburtskirche ist die einzige konstantinische Basilika hier im Land, die die Perser 614 nicht zerstört haben. Grabeskirche, Abendmahlskirche und sämtliche andere Kirchen in Jerusalem wurden zerstört und erst später meist in veränderter Form wieder aufgebaut.
Der Eingang ist in den Jh. immer weiter geschrumpft und ist bei Touristenandrang kaum noch zu sehen.
Inzwischen wird es immer schwieriger, selbst Gruppen durch Kirchen und Ausgrabungsstätten zu führen. Die Erlaubnis bekommen nur Reiseführer mit einer speziellen Ausbildung. Auch in Bethlehem war vor und in der Kirche jemand, der das kontrolliert hat. 
Blick in die fünfschiffige Basilika 
Was wenige wissen: Ähnlich wie in der Grabeskirche herrscht auch in der Geburtskirche eine "status quo-Regelung" zwischen den Konfessionen. Den größten Anteil hat die griechisch-orthodoxe Kirche. Deren Ikonenwand kann man vor den Touristen erahnen. Außerdem hängen in der ganzen Kirche Leuchter, die Weihrauchfässern ähneln. Vielleicht könnt Ihr erkennen, mit was sie verziert sind.

Eine Gestalt, an der man als Deutscher auch in Bethlehem nicht vorbeikommt, ist Kaiser Wilhelm II. In der Schule lernt man ihn v.a. als Kaiser kennen, der zielsicher etliche falsche Entscheidungen getroffen hat und am Ende ins Exil geht. In Jerusalem hat man für ihn extra die Stadtmauer an einer Stelle durchbrochen, dass er zu Pferde einreiten kann. Und er ließ sich einige Denkmähler setzen - pardon Kirchen erbauen, z.B. die Erlöserkirche nahe der Grabeskirche, "meine" Dormitiokirche und in der Nähe der Geburtskirche steht die Weihnachtskirche, an der er ebenfalls beteiligt war. Bis heute sind in den Glasfenstern dort deutsche Bibelzitate zu sehen, auch wenn inzwischen v.a. palästinensische ev.-luth. Christen darin beten.
Aus dem arabischen Gesangsbuch - schaut ruhig mal genauer hin!
Zu dieser Kirche gehört heute das Internationale Begebnungszentrum, geleitet vom Pfarrer Mitri Raheb. Er hat uns auch seine Sichtweise des israelisch-palästinensischen Konflikts erläutert. (Fußnote dazu: In Palästina sind nur 2 % der Bevölkerung Christen. Und aufgrund der Präsenz der Ostkirchen sind die Protestanten hier nocheinmal eine Minderheit innerhalb der Christen.) Ich habe einen Artikel dazu, den ich Interessierten gerne mailen kann.

Am späten Nachmittag gings am "Sicherheitszaun" entlang zu einem Trappistinnenkloster.
Wenn man direkt an der Mauer entlang geht, wird einem ihre Größe und Unmittelbarkeit erst richtig bewusst.



 Die dort lebenden Nonnen haben uns nicht nur ihre Gemeinschaft und die Kirche vorgestellt, sondern auch denjenigen, die es wollten, die Füße gewaschen - eine seltsame, im ersten Moment befremdliche aber zugleich angenehme Erfahrung. Auch wenn es Überwindung kostet, die Schuhe und Socken auszuziehen, in denen wir zu dem Zeitpunkt schon ca. 10 Stunden des Tages verbracht hatten.

Donnerstag, 5. September 2013

Unterwegs an großen Erinnerungsorten

Diese (zweite) Vorlesungswoche ist geprägt von Orten, die in der christlichen Tradition zu wichtigen Erinnerungsorten geworden sind.

Am Montag vormittag haben wir uns intensiv mit der Grabeskirche beschäftigt. Um die verschiedenen Bauphasen bewusst wahrzunehmen, ist unser Dozent Markus Lau mehrmals raus und rein und haben versucht entstehungsgeschichtlich durch die Kirche zu gehen. Das ist gar nicht so einfach. Denn die heute stehende Grabeskirche stammt in großen Teilen aus dem 19. Jh. Die Mauern um das Catholicon der griech.-orthodoxen Kirche sind erst um 1960 gebaut worden. - Und sie veranschaulichen auch sehr gut die Uneinigkeit der verschiedenen Konfessionen miteinander. 
Luzia und ich vor dem Eingang der Grabeskirche. Eines der beiden Tore hat ein Sultan zumauern lassen.

Gestern gings dann bergauf - der Ölberg ruft. Vom Fuße bis zur Spitze findet man heute, eine Marias Grab, Gethsemane, ein russisches Nonnenkloster, eine Kirche, die an Jesu Weinen über Jerusalem erinnert, die Vater Unser Kirche und drei Orte, an denen der Himmelfahrt gedacht wird (Sowas ist nicht unüblich. Man findet in der Altstadt auch drei Golgatha-Felsen). Diese Orte haben wir näher besucht. Dort oben findet man aber auch einen Sitz der Mormonen und in unmittelbarer Nachbarschaft die Nuntiatur des Hl. Stuhls. Auch wenn der Berg, wie diese Aufzählungen zeigen, stark christlich überlagert ist, ist seine ursprüngliche Bedeutung kaum zu sehen. Auf der Stadtseite ist er voller jüdischer Gräber.
Blick auf den Ölberg vom Turm der evangelischen Erlöserkirche aus. Das hellbraune rechts im Bild sind die jüd. Gräber. Der Turm auf der Kuppe gehört zur russ.-orth. Himmelfahrtskirche.
Die meisten dieser Orte können auf lange Traditionen zurückschauen, dennoch sind die meisten Kirchen und Klöster, die jetzt dort stehen aus dem 20. Jh. Sie wurden während der langen islamischen Herrschaft zerstört, auch wenn es nur einzelne Herrscher waren, die so brachial vorgegangen sind. Aus Kreuzfahrerzeiten ist nur der Erinnerungsplatz an Jesu Himmelfahrt der lateinischen Kirche fast vollständig erhalten geblieben. Grund: Er wurde als muslim. Gedenkort umfunktioniert und mit Moschee und Minarett versehen, denn im Islam wird Jesus als Prophet auch verehrt. Das ist bis heute so. Die Christen, die dort oben am Himmelfahrtstag Gottesdienst feiern, sind nur geduldet.

Im Inneren dieses Achtecks findet man übrigens den "Fußabdruck" Jesu :-)