Es war schon seltsam in meinem Zimmer einen Teil der Sachen in den Rucksack zu packen und zu verreisen aber noch seltsamer war es von Jordanien aus- und wieder nach Israel einzureisen und dabei trotz der komischen Fragen ("What is your father's and grandfather's name?") ein Gefühl von Ankommen zu haben. Das Gefühl verstärkte sich auf dem Weg nach Jerusalem, die Sehnsucht nach der vertrauten Dusche, frischer Kleidung und dem eigenen Bett wuchs mit jeder Minute, die wir im Stau standen. Und so war es für mich nicht nur ein Ankommen sondern auch ein Heimkommen.
Das Heimkommen-Gefühl ist noch stärker, wenn man merkt, dass man jemandem "abgangen isch". Und so war vermutlich ein jeder von uns von dem mit Plakaten und Luftballons geschmückten Speisesaal überrascht und gerührt.
Ich will damit nicht mein Dahoam in Epfach schmälern. Das geht nicht, weil ich zweifelsohne auch Heimweh habe (mal mehr mal weniger), aber ich fühle mich hier wohl und bin gerne hier.
Die nächsten Tage gibt's auf jeden Fall Bilder und Berichte von mir in der Wüste, im Wasser und von dem, was sonst so los war in Jordanien.
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