Montag, 28. Oktober 2013

Oliven und Meer

Nach der Ökumeneprüfung und meinem Referat, wollte ich dieses Wochenende einfach mal raus aus dem Beit Josef. Denn in einer Woche fahren wir schon wieder nach Galiläa und sind dann 12 Tage lang so gut wie immer im Pulk von 24 Leuten unterwegs.

Also raus aus dem Haus und in die Natur. Am Samstag bin ich nach Emmaus-Qubeibe ins Westjordanland gefahren, um bei der Olivenernte zu helfen. Es war toll einfach mit den Händen zu arbeiten und einen wenn auch zögerlichen Erfolg zu sehen. Zu den Mahlzeiten sind wir mit einem kleinen Fendt Farmer mit Anhänger zum Kloster der Salvatorianerinnen gefahren.


   


















Die Oliven sind sehr klein. Wir haben zu zehnt den ganzen Tag über gerade einmal 5,5 Säcke geschafft.
Zum Abschluss gings noch in den klostereigenen "Weinberg". Eigentlich ist nur eine Laube, aber so viele Trauben, dass sie seit Juli essen und noch immer hängen Reben an den Weinstöcken.

Die Papiertüten sollen verhindern, dass alle Trauben gleichzeitig reif werden.
 Nach der Arbeit feierte ich mit den Schwestern und einigen Frauen des angegliederten Pflegeheims (dort werden geistig oder körperlich behinderte palästinensische Frauen betreut) Gottesdienst. Eine ungewohnte aber schöne Erfahrung, v.a. wie der Priester auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Mitfeiernden einging.

Am Sonntag dann Kontrastprogramm, statt Arbeiten gings an den Strand nach Tel Aviv. Dank der Zeitumstellung konnten wir erst eine Stunde länger schlafen. Dann fuhren May-Britt und ich mit einem Linien-Reisebus für 3,60 € (!) nach Tel Aviv (ca. 1 Std. Fahrt). Vom Busbahnhof ging es durch den Markt, wo wir uns mit Früchten und Nüssen eindeckten, zum Strand.


Es ist Ende Oktober und wir waren im Wasser - und zwar nicht nur 2 Minuten sondernüber 1 Stunde. :-)
Dementsprechend waren wir müde und hungrig, als wir uns auf den Rückweg machten und nach leckeren Nudeln ging es mit dem Bus zurück nach Jerusalem.

Ein schönes Wochenende!

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